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Thermografie spart Energie

by Groedig  —  last modified 2008-08-06 13:19

This climate response measure was submitted by third parties in summer 2008 as part of the competition for the cc.alps project. Responsibility for the contents rests with the persons indicated on the form.




Grödig

at (Austria)

2007-01-10

lfd.

Ms Helga Brandstetter
Marktgemeinde Grödig


Ms Helga Brandstetter
Marktgemeinde Grödig
umwelt@groedig.at
:
Über die Gemeinde-Information(szeitung) wurden Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an einer Thermografieaktion eingeladen - geförderter Unkostenbeitrag von nur € 50,--/Teilnehmer. 32 Anmeldungen. 15 Objekte 2007 fotografiert, 17 witterungsbedingt erst 2008. Anschließend Informationsabende und persönliche Energieberatung. Kooperationen mit Fa. Internorm mit Sonderförderaktion für Ug 0,7-Fenster. Fördersumme durch Gemeinde: 2007 - € 7.192,80, 2008 bis einschließlich Juli - € 2.655,40


Mitigation measure
  • financial
  • strategic
  • technical
  • Building industry and housing
  • Energy supply
  • Beispielwirkung, Bewußtseinsbildung

local

Energieverbrauchreduktion
Bewußtseinsbildung
Vorbildwirkung

Bürger soll auf die Wichtigkeit eines persönlichen Beitrags zum Klimaschutz aufmerksam gemacht werden. Durch die Förderung kann die Gemeinde dazu motivieren, mehr als Standard umzusetzen und zumindest teilweise den Mehraufwand dafür ausgleichen. Besonders erfolgreich ist dabei die Thermografie, die Schwachstellen eines Objekts sichtbar machen kann. Die Nachfrage an Energieberatungen ist gestiegen, die angebotenen Beratungstermine sind in der kalten Jahreszeit regelmäßig ausgebucht. 2007 wurde erstmals das Förderbudget voll ausgeschöpft und machte einen Vorgriff auf 2008 notwendig.

Für 2008 wurde das Förderbudget angehoben. Es erfolgt eine regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit in der Gemeinde-Information, auf der Homepage und im Rahmen von e5 auch in regionalen Medien. Gleichzeitig wurde 2008 die Mitwirkung an der landesweiten Kampagne "Abfallvermeidung ist Klimaschutz" gestartet, bei der jedes Quartal mit den Gemeindevorschreibungen eine Infokarte zum Thema versandt wird.

Die Nachfrage nach Energieberatungen und das Interesse an Objektsanierungen wie Fenstertausch, Dämmung der Fassade, der obersten Geschoßdecke und der Kellerdecke sowie Heizungssanierungen, Errichtung von Solaranlagen und Fernwärmeanschluss sind gestiegen.

Assessment criteria for the Jury’s decision


Da der Gemeinde die Wohnflächen und sonstige erforderliche Daten der einzelnen Förderungswerber nicht bekannt sind, ist uns eine Berurteilung der Einsparungen nicht möglich. Pro saniertem Objekt kann jedoch bei den Fenstern oder der Kellerdecke mit rund 12 bis 15 %, bei Außenwanddämmung mit 50 % und sanierter oberster Geschoßdecke mit 25 % Energieeinsparung gerechnet werden.

Field Positive impact Neutral impact Negative impact
Landscape
Alpine ecosytems/biodiversity
Water, soil, air X
Others

Field Positive impact Neutral impact Negative impact
Social justice
Co-determination/participation
Regional/cultural identity
Others X

Motivation zur Umsetzung energierelevanter Sanierungsmaßnahmen an Objekten, Beispielwirkung.
Field Positive impact Neutral impact Negative impact
Employment X
Value added/income X
Know-how/competitiveness X
Others


Gemeinde-Information, Homepage, regionale Medien, e5-Publikationen

Bewerber sind über die unbürokratische Abwicklung der Förderungsabwicklung positiv überrascht. Klare, leicht verständliche Richtlinien motivieren. Einmalzuschüsse kommen gut an.

Grödig ist Klimbündnis- und e5-Gemeinde und setzt in diesem Rahmen zahlreiche andere Aktivitäten um, die im Maßnahmenkatalog dokumentiert sind. Derzeit wurden die Unterlagen zum Audit für das 4. e eingereicht und Grödig hofft, im Herbst 2008 damit ausgezeichnet zu werden.

Further information


Mit den Thermografieaufnahmen kann der Interessent mehr anfangen als mit Bauteilberechnungen, die erst in der Folge zur Vorbereitung der konkreten Sanierungsmaßnahmen eingesetzt werden. Mittels Thermografie konnten auch fehlerhafte Sanierungen sichtbar gemacht werden.


Einbetten in das derzeit in Ausarbeitung befindliche Projekt zur Errichtung einer "Zone der friedlichen Koexistenz" im Ortszentrum von Grödig zur Verkehrsberuhigung nach dem Muster der Schweizer Begegnungszonen.
:

Administration (local, regional, national)

Marktgemeinde Grödig Bezirk Salzburg-Umgebung Dr. Richard Hartmann-Straße 1 5082 Grödig Bürgermeister Richard Hemetsberger, Mag. Manfred Jenni, Vorsitzender des Umwelt-, Bildungs- und Kulturausschusses

Ing. Alexander Brandl, Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR) für die Thermografie, Ing. Alfred Leopolder, Land Salzburg - Energieberatung, Fa. Internorm, Fa. STO, Raiffeisenbank Grödig

Photos, illustrations, documents


v.l.n.r.: Bürgermeister Richard Hemetsberger, e5-Koordinatorin Helga Brandstetter, Helmut Egger Fa. Internorm-Herhof bei der Informationsveranstaltung zur Thermografie und Fenstertauschaktion


Thermografiebild einer Fassade vor und nach der Sanierung

Other documents






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