Bio-Heu-Region Trumer Seenland
by
BioHeuRegion
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last modified
2008-08-06 13:18
This climate response measure was submitted by third parties in summer 2008 as part of the competition for the cc.alps project. Responsibility for the contents rests with the persons indicated on the form.
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180 Biobauern im Salzburger Seengebiet wollen eines der letzten zusammenhängenden Heumilchgebiete Europas erhalten und die Biolandwirtschaft mit ihren positiven Wirkungen auf Boden, Wasser und Klima fördern. Ausserdem soll die Region zusammen mit verschiedenen Partnern zu einer Bioregion entwickelt werden und damit Bevölkerung und Touristen auf die nachhaltige Wirtschaftsweise der Biobauern aufmerksam machen.
180 Biobauern im Salzburger Seengebiet wollen eines der letzten zusammenhängenden Heumilchgebiete Europas erhalten und die Biolandwirtschaft mit ihren positiven Wirkungen auf Boden, Wasser und Klima fördern. Ausserdem soll die Region zusammen mit verschiedenen Partnern zu einer Bioregion entwickelt werden und damit Bevölkerung und Touristen auf die nachhaltige Wirtschaftsweise der Biobauern aufmerksam machen.
The Organic Hay Area of the Trumer Seenland
Mitigation measure
- strategic
- educational
- technical
- Agriculture
- Nature conservation
- Education
- Tourism
regional, small-scale (association of municipalities, valley region, etc.)
-Biolandwirtschaft
-Heumilcbauern
-Regionalität
Eines der letzten zusammenhängenden Heumilchgebiete Europas hat sich im Salzburger Seengebiet erhalten. Heute liefern 180 Biobauern aus dem Trumer Seenland, dem Mattigtal und dem Mondseeland cirka 25 Millionen Liter hochwertiger Bio Heumilch an 6 Käsereien in der Region. Es verbindet sie nicht nur die Heuwirtschaft und der biologische Landbau, sondern sie wollen auch die Zukunft Ihrer Region und ihrer Höfe selbst in die Hände nehmen und unter Ihrem Markenzeichen des „Heumascherls“ aktiv mitgestalten und somit auch die zahlreichen Verarbeitungsbetriebe in der Region erhalten. Damit soll die Vermarktung der Bioprodukte gefördert werden und die Konsumenten und Urlauber auf die besonders umweltschonende Wirtschaftsweise der Bio-Heubauern in unserer Seen Region aufmerksam gemacht werden. Außerdem soll das Gebiet zu einer Bioregion entwickelt werden. Dazu wird mit verschiedenen Partnern zusammengearbeitet und mit Öffentlichkeitsarbeit das Thema der Bevölkerung nähergebra
-Gründung der BioHeuRegion Trumer Seenland -Erstellung Regionskarte -Einführung des Heumascherl als Markenzeichen -Bündelung des Bioangebots -Vernetzung der örtlichen Bioprojekte -Start des Salzburger Biofrühstücks in Gastronomiebetrieben -Presse- und Öffentlichkeisarbeit -Schaffung des touristischen Bioangebots Seeham im Biorythmus -Natur- und Landschaftsführungen durch Biobauern
- -Biobauernanteil wurde erhöht -Höherer Bekanntheitsgrad durch Öffentlichkeitsarbeit -Richtlinien für Bioregionen ausgearbeitet -eigene Homepage -Regionalkarte -Wanderausstellung über -Bio und Heu -Kooperation mit Dinkel-Bäcker -Kennzeichnung der Mitgliedsbetriebe durch eigene Hoftafeln -Heumascherl als Markenzeichen -Fernsehsendung über die Region -Besuch der Alternativ-Nobelpreisträger -Biofeste und Hoffeste in der Region -8 Bio-Hofläden -Wahl einer Heukönigin
Assessment criteria for the Jury’s decision
-Biolandwirtschaft verringert Emmissionen bis 60% -Heumachen im Grünland vermeidet Abschwemmung des Bodens -Verarbeitung der Bioheumilch in 6 regionalen Käsereien ist eine Produktion der kurzen Wege -Zahlreiche kommunale und private Biomasse-Heizanlagen mit Fernwärmenetz -Ausbau Radwege, Lokalbahn und Busnetz (Bäderbus, Taktfahrplan) -Verwendung regionaler Bioprodukte für Salzburger Biofrühstück -zahlreiche Gemeinden im Klimabündnis -Seeham ist erste Salzburger Gemeinde im Bodenschutz
Humusaufbau bindet CO2 und erhöht das Wasserspeichervermögen
| Field | Positive impact | Neutral impact | Negative impact |
|---|---|---|---|
| Landscape | X | ||
| Alpine ecosytems/biodiversity | X | ||
| Water, soil, air | X | ||
| Others | |||
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Durch die nachhaltige Wirtschaftsweise der Heumilchbauern wird nicht nur die Landschaft freigehalten, sondern auch die Pflanzenvielfalt der Wiesen erhalten. Die Biolandwirtschaft verbessert den Boden, das Wasserhaltevermögen und schutzt die zahlreichen Seen und Naturschutzgebiete. |
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| Field | Positive impact | Neutral impact | Negative impact |
|---|---|---|---|
| Social justice | X | ||
| Co-determination/participation | X | ||
| Regional/cultural identity | X | ||
| Others | |||
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Die BioHeuRegion ist ein Gemeinschaftsprojekt von 180 Biobauern. Die Umsetzung ist nur mit Einbindung verschiedenster Partner und Institutionen möglich. Deshalb ist Öffentlichkeitsarbeit eine wichtige Maßnahme. Weil nur mehr 2% der europäischen Milch als Heumilch hergestellt werden, ist die Erhaltung der traditionellen Wirtschaftsweise der Heubauern in Verbindung mit den bestehenden Käsereien ein besonderes Anliegen. |
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| Field | Positive impact | Neutral impact | Negative impact |
|---|---|---|---|
| Employment | X | ||
| Value added/income | X | ||
| Know-how/competitiveness | X | ||
| Others | |||
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Bio-Heumilch wird von den 6 Käsereien in der Region verarbeitet. Diese Produktion der kurzen Wege erhält Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region und sichert den Bauern einen Biozuschlag. Heumilch ist die Milch, die im Sommer mit Grünfutter und im Winter mit Heu ohne Gärfutter - Silage produziert wird. X Heumilch hat eine höheren Gehalt an den ernährungsphysiologischen wichtigen Fettsäuren: CLA und Omega-3 und Omega-6 -Fettsäuren . X Heumilchkäse werden ohne Konservierungsmittel und Zusatzstoffe produziert X mehr Geschmacksstoffe im Heu durch größere Artenvielfalt X Heuwirtschaft und Heumilchprodukte sind sympathisch und traditionell und werden noch handwerklich in kleineren Käsereien in der Region hergestellt |
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· Markenzeichen Heumascherl · Errichtung des größten Heumascherls der Welt · Neue Heukönigin jedes Jahr zur Heuernte · Homepage www.bioheuregion.at · Wanderausstellung Heu und Kultur · Regionale Wanderkarte Bio-Heuregion · Zeitung: „Die Heumacher“ · Heuschnaps und Heubier · Handballenauflage · Kochen mit HEU · Schulung des Verkaufspersonals · Bio-Glühmostnacht · Hoftafeln für Mitglieder und Partnerbetriebe · Projekt IG Dinkel Belieferung der Bäckerei Pföß · Leopold-Kohr-Akademie · Besuch von Alternativen Nobelpreisträgern · Veranstaltungen · Bioseminar- Bäuerinnen · ARGE Heumilch · Fernsehsendung „Aufgegabelt in Österreich“ · Besuch Biofach · Veranstaltungen mit Klimabündnis, Schulen und Fledermausschutz · Seehame
Die Entwicklung von Bioregionen wäre auch in anderen Gebieten erwünscht, deshalb wurden mit BOKU Wien und UNI Innsbruck Richtlinien erstellt Richtlinien Bioregionen Die Mindestkriterien: 1. Die klare Abgrenzung der Region 2. Der Anteil der Biobetriebe ist über dem nationalen Durchschnitt 3. Aufbau und Weiterentwicklung einer Organisationsstruktur 4. Verfassung eines Regionskonzeptes Verbindliche Entwicklungsbereiche 1. Biolandbau 2. Regionale Bioverarbeitung und –vermarktung 3. Organisation 4. Kooperation mit der Gastronomie/Gewerbe/Tourismus 5 Kommunikation innerhalb der Bioregionsinitiative 6. Kommunikation nach Außen 7. Energie 8. Natur- & Kulturlandschaft Freiwillige Entwicklungsbereiche 1. Verkehr & Infrastruktur 2. Kultur, Bildung, Sport, Soziales
Biolandwirtschaft ist aktiver klimaschutz. Es gibt zahlreiche Klimabündnisgemeinden und mit Seeham die erste Bodenbündnisgemeinde Salzburgs in der Region
Further information
Eine Bioregion bündelt alle ökologischen Elemente in einer Region. Sie wurde als Basisprojekt von den Biobauern gestartet und und sorgt durc Einbindung verschiedener Partner für ständige Weiterentwicklung. In Verbindung mit Heumilchkäse als regionales Leitprodukt, ohne Konservierungsmittel und Zusatzstoffen produziert, wird das Thema auch für den Konsumenten genießbar.
11.000
Für zusätzliche Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung
Online information on the measure
Homepage des Projekts BioHeuRegion
http://www.bioheuregion.at
Touristisches Angebot Seeham im Biorythmus
http://www.seeham-info.at
1. Bio-Schaukäserei Österreichs
http://www.kaesewelt.at
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Organisations of civil society
Biogenossenschaft Trumer Seenland mit 180 Mitglieder