Life 2014 (Leben 2014) - Outlook of regional development in the national park region Hohe Tauern / Oberpinzgau

Best Practice

Region
Oberpinzgau, Salzburg
In the territorial limits of the Alpine Convention.
Country
at (Austria)
Term 2002-07-01 - 2005-06-30
Topics

Short description
'Leben 2014' is a trans-disciplinary project that deals with the future development of a rural alpine region. Students and lecturers of two Universities and residents of the Oberpinzgau developed future scenarios and measures for the region in an participative process by working in work groups. The topics were defined by residents, politicians, lecturers and students. The univeristies prepared courses for their students within this project. The results are 28 projects, 3 of them have already been realised. The project was a learning process for all participants, barriers could be reduced.

Projekt Executive Mr Andreas Muhar
Universität für Bodenkultur
Peter Jordan Straße 65, 1190 Vienna, Austria
andreas.muhar@boku.ac.at
+43 1 47654-7202
+43 1 47654-7209
Ansprechperson Ms Ulli Vilsmaier
Universität Salzburg
Hellbrunnerstraße 34, 5020 Salzburg, Austria
ulli.vilsmaier@sbg.ac.at
+43 662 8044-5235
+43 662 8044-525
Project executive
University of Natural Resources and Applied Life Sciences, Austria, Institute for Landscape Development; Recreation and Conservation Planning, Institute for Organic Farming // University of Salzburg; responsible Person: Muhar Andreas


Source of information
Competition
Participant at the 2005 Future in the Alps competition
Homepage
http://www.boku.ac.at/ifl/pinzgau
Further information
Artikel: Das transdisziplinäre Lehrforschungsprojekt 'Leben 2014'. Neue Wege der Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis in der Regionalentwicklung
In diesem Artikel, erschienen in den SIR-Mitteilungen und Berichte Bd. 31/2004-05, wird die Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis anhand eines 'Polaritätsfeldes' dargestellt. Die einzelnen Schritte der angewandten Szenariotechnik, insbesondere jene, die unmittelbares Zusammenarbeiten von Studierenden und regionalen AkeurInnen erfordern, werden behandelt und durch Aussagen von Mitwirkenden bewertet.
Inter- und transdisziplinäre Lehrforschung
Das Beispiel 'Leben 2014 - Perspektiven der Regionalentwicklung in der Nationalparkregion Hohe Tauern/Oberpinzgau`: Der Artikel bietet einen einleitenden Einblick in die Diskussion um Wissenschaft und Öffentlichkeit und die Forderung nach Transdisziplinarität als (Forschungs-)prinzip und Praxis für Planung und Forschung. Die Notwendigkeit, transdisziplinäres Arbeiten in der Ausbildung zu erlernen, wird besprochen und 'Leben 2014' als Beispiel dargestellt. Die verschiedenen Projektziele und Kooperationsebenen von 'Leben 2014' sind an dieser Stelle übersichtlich dargestellt.
Leben 2014 - Dokumentation der Ergebnisse
Die Ergebnisse der Szenarienentwicklung und die Vorschläge für Umsetzungsprojekte, die im Rahmen von ‘Leben 2014’ ent-wickelt und er-funden wurden, sind im vorliegenden Kurzband zusammengefasst. Mit dieser Publikation, die in einem Verlag der Region (Verlag Tauriska) erscheinen konnte, sollten die Ergebnisse möglichst breit zugänglich gemacht werden. Die Kurzdarstellung des Gesamtprojektes sowie die Ergebnisaufbereitung richten sich v.a. an die Bevölkerung, EntscheidungsträgerInnen und WirtschaftsvertreterInnen der Region Oberpinzgau, des Bezirkes Zell am See und des Landes Salzburg. Ein wissenschaftlicher Abschlussbericht, der über detaillierte Ergebnisse hinaus Projektkonzeption, Methode und Evaluation beinhalten wird, erscheint im Herbst dieses Jahres.
Frauen im Gespraech
Dem Generationen übergreifenden Arbeiten und verstärkten Einbezug von Frauen wurde in ‚Leben 2014’ besonderes Augenmerk geschenkt. Während im Oberpinzgau viele ‚starke’ Frauen wichtige Beiträge zur Regionalentwicklung leisten und darin von dem Verein Tauriska seit vielen Jahren stark gefördert werden, sind Ämter mit Entscheidungsbefugnis nach wie vor fast ausschließlich männlich besetzt.
Arbeitskreistreffen
Mit der Begegnung und dem Austausch kam Interesse auf für die Sichtweise der/des Anderen und wurde es (immer öfter) möglich, alt hergebrachte Meinungen zu überdenken, sie aus einer neuen Perspektive heraus zu betrachten und gemeinsam Neues entstehen zu lassen. Nicht entweder Praxis oder akademisches Know How, nicht Pläne und Entscheidungen von „oben“ oder von „unten“, sondern ‚im Dialog Entstehendes’ war das Ziel dieses Projektes.
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