Regional value added, Governance capacity, Policies and instruments
Short description
The 'Regional Cluster Hartberg' ist the first trans-sectoral cluster for a rural region. The region Hartberg has 67.000 inhabitants. The projects aims at creating a sustainable development of the regional economy. The project emphasises on establishing a sustainable process with several projects of companies, communities and residents.
Project executive
The project executive ist the 'Entwicklungsförderungsverband Bezirk Hartberg'. This is a non profit association with all communities of the Hartberg district as its members. The association exists since 25 years and performs at developing the region socially and economically and at developing a network of companies, residents and communities.
Participants
The members of the cluster are: businessmen, political officials and administrative officials and all 67.000 residents. Partners are stakeholders, consumers, schools, tourism, youth groups and seniors associations. These participants get involved with the cluster forum, working groups and several activities.
Objectives
sustainable development of the regional economy, maintenance of local supply, intensive networking within the region, trans-sectoral co-operation to gain synergy effects and ideas, reasonable substitution of imports (wood,...), fortification of exports, fortification of regional value added, creation of an innovative climate, to have CSR in the companies, reduce migration, brain drain and commuting, increase the services (e.g. 'repairing initiative'), developing agricultural potentials, lobbying for rural regions, emphasis on soft location factors (residents, human resources).
Activities
future conference, working groups, mission statement, cluster forum
Process
In a two days lasting 'future conference' 80 people from the region developend the regional 'Hartbergerland' mission statement. A package of measures was developed in several working groups. There are continous 'Cluster Foren' where projects are developed.
Results
The 'Regionalcluster Hartberg' produced a new, strong, positive and optimistic dynamic within the region Hartberg. The success of several projects is visible, e.g. regional energy contracting, consumers platform, innovation award, speech competition for teenagers, Wiff Zack award, Hartberg Ralley, initiative for local supply, ...
Evaluation
not evaluated
Difficulties
sceptisism about neutrality of the Cluster and its broad effect
Budget
150 000 EUR per year (Euro)
Financial backer
50 communities of Hartberg district, sponsors, Provincial Government of Styria, Federal Ministries, Austrian Chamber of Commerce
Arbeitsgruppen die sich konkreten Projektumsetzungen widmen können nur aus einem kontinuierlichen Prozess entstehen. Beispiele dafür sind: Konsumentenplattform, Energie, Innovation, Ungarn, Reparaturnetzwerk, Barrierefreies Bauen, Wertekatalog der Wirtschaft, Regionale Auftragsvergaben, Unternehmer laden Unternehmer ein, Hartbergerland Speise, Nahversorgung,...
Fundierte Information über regionalwirtschaftliche Zusammenhänge, über die Rolle der Nahversorgung und über die Funktionen des ländlichen Raumes bilden eine Basis unserer Arbeit. So wurde in einem Lehrgang "Nachhaltig Wirtschaften - Was bringt´s" ein spezielles Angebot für Unternehmer entwickelt und sehr erfolgreich genützt. Wissenschaftlicher Hintergrund sind das Österreichische Institut für Nachhaltige Entwicklung oder Dr. Peter Wallner von Wallner&Schauer.
Nahversorgung und Lebensqualität stehen in direktem Zusammenhang. Nahversorgungsinitiativen wie die der Biohofkäserei Krogger sind besonders erfolgreiche Beispiele dafür. Wichtig ist, dass eine breite Mehrheit der Verantwortungsträger hinter all diesen Ideen stehen.
Ohne die massive Unterstützung lokaler Medien und ohne den bewußten Einsatz professioneller Medienarbeit könnte der Prozess nicht eine derartige Breite Verankerung in der Bevölkerung erreichen. Mehr als 100 Berichte allein in den Printmedien sind Beleg dafür, dass diese Arbeit erfolgreich ist, anders wäre das Interesse nicht erklärbar.
Die Schulen und Jugendorganisation konnten zu mehr als 90% für die Sache der Region gewonnen werden. Jugendredewettbewerb, Hartbergrallye (999 Fragen zum Hartbergerland), Junior-Projektwettbewerb und Hartbergerland WiffZack Preis sind die Ausprägungen. Eines haben alle Initiativen gemein: Sie sind von Schule und von der Wirtschaft und von den Gemeinden und Bürgern mitgetragen. Berührungsängste konnten weitestgehend abgebaut werden.
Das Nützen sämtlicher Kontakte und Beziehungen um Unterstützer und Partner auch außerhalb der Region in Politik, Interessensvertretung, Medien und bei Land und Bund zu finden ist bewusste Strategie. So kommt es auch, dass der Regionalcluster unter anderem Partner des Landes Steiermark, des Lebensministeriums, des Wirtschaftsministeriums, der Wirtschaftskammer Österreichs, der Landwirtschaftskammer oder der Tourismusregionalverbände ist.
Zukunftsgerichtet werden im Cluster auch immer wieder neue Werkzeuge erprobt: So sind eigenproduzierte Multimedia Präsentationen wie auch Kurzfilme, Werbefilme für die Sache der Nachhaltigkeit ebenso im Einsatz wie CD-Roms oder die Homepage. Zusätzlich wird auf "Nachhaltigkeits Theater" genauso wie auf "WEBRADIO" gesetzt.
Die neu gegründete Konsumentenplattform ist Partner für regionale Unternehmen um gemeinsam Produkte zu entwickeln und Produzenten und Konsumenten zusammenzubringen. Viele konkrete Projekte sind daraus entstanden. Exemplarisch dargestellt ein Nachhaltigkeits Schnelltest der auf Messen u.ä. Veranstaltungen den Besuchern mitgegeben wird und intensiv zur Auseinandersetzung anregt.
Aus der Konsumentenplattform entstanden auch verschiedene Konsumentenaktivitäten wie die "Aktivkunden Hinweise" um eine Qualitätsverbesserung in der Regionalwirtschaft zu erreichen.
Auch die Gemeinden tragen auf vielfältige Weise den Regionalclusterprozess mit. Nur ein Beispiel daraus ist eine "Alkohol und Jugend" Initiative um Veranstaltern generell mit einer Art Checkliste Hilfestellungen zu geben. Andere Initiativen befassen sich mit regionaler Energie, Reparaturnetzwerken und familiengerechtem Bauen.